**Cannabis Social Club Hamburg: KCanG & Deine Rechte**

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Cannabis Social Club Hamburg: KCanG & Deine Rechte

Mit der Einführung des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) am 1. April 2024 wurde in Deutschland ein neues Kapitel in der Cannabispolitik aufgeschlagen. Diese weitreichende Teillegalisierung ermöglicht Erwachsenen unter strengen Auflagen den Besitz und Anbau von Cannabis. Für uns als VfG Süderelbe e.V. – ehemals bekannt als VfG420.de – markiert dies einen historischen Meilenstein auf unserem Weg zu einer verantwortungsvollen, sicheren und transparenten Cannabisversorgung. Während Medien wie der NDR in ihrer Berichterstattung (hier) die Praktikabilität des Gesetzes beleuchten, liegt unser Fokus klar auf der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben, der Maximierung von Konsumentenschutz und Harm Reduction, sowie der Etablierung höchster Qualitätsstandards. Der Verein für Gemeinschaft Süderelbe e.V. positioniert sich als zukünftiger Cannabis Social Club Hamburg, der nicht nur die gesetzlichen Vorgaben erfüllt, sondern insbesondere beim Jugendschutz (21+-Standard) und den Abstandsregeln zu sensiblen Einrichtungen deutlich übererfüllt.

KCanG: Ein Paradigmenwechsel für Cannabis in Deutschland

Das Konsumcannabisgesetz (KCanG) hat die Grundlage für eine umfassende Neuregulierung des Umgangs mit Cannabis in Deutschland geschaffen. Nach Jahrzehnten der Prohibition rückt nun ein Ansatz in den Vordergrund, der auf Kontrolle, Qualität und Schutz setzt. Das primäre Ziel des Gesetzes ist es, den illegalen Schwarzmarkt zurückzudrängen, die damit verbundenen Kriminalität zu minimieren und den Gesundheitsschutz der Konsumentinnen und Konsumenten zu verbessern. Für Erwachsene ab 18 Jahren ist der Besitz von bis zu 25 Gramm getrocknetem Cannabis im öffentlichen Raum und bis zu 50 Gramm im privaten Raum erlaubt. Zudem dürfen bis zu drei weibliche Cannabispflanzen für den Eigenkonsum angebaut werden. Diese Regelungen treten als erster Schritt in Kraft, gefolgt von der Ermöglichung des nicht-gewerblichen Anbaus in sogenannten Anbauvereinigungen ab dem 1. Juli 2024.

Als VfG Süderelbe begrüßen wir diesen Wandel ausdrücklich. Die Legalisierung ist ein essenzieller Schritt für die Harm Reduction, da sie Konsumenten aus der Grauzone holt und ihnen Zugang zu einem regulierten Produkt ermöglicht. Der Fokus auf Eigenanbau und Anbauvereinigungen stellt sicher, dass der Konsum nicht länger über dubiose Quellen erfolgen muss, deren Produkte oft unkontrollierte Schadstoffe enthalten.

Cannabis Social Clubs Hamburg: Qualität, Gemeinschaft & Verantwortung

Mit der Aktivierung der Anbauvereinigungen ab Juli 2024 betreten wir eine neue Ära. Cannabis Social Clubs (CSCs) wie der zukünftige VfG Süderelbe e.V. in Hamburg sind das Herzstück dieser Regulierung. Sie werden als nicht-gewerbliche Vereine agieren, deren Hauptzweck der gemeinschaftliche Eigenanbau und die Weitergabe von Cannabis an ihre Mitglieder für den persönlichen Konsum ist.

Deine Vorteile als Mitglied im VfG Süderelbe:

  • Geprüfte Qualität: Im Gegensatz zum Schwarzmarkt, wo die Herkunft und Reinheit des Produkts unbekannt sind, garantieren wir als VfG Süderelbe höchste Qualitätsstandards. Unser Cannabis wird unter kontrollierten Bedingungen angebaut, wodurch wir Reinheit, potenzielle Pestizidfreiheit und exakte Wirkstoffanalysen gewährleisten können. Dies ist ein Eckpfeiler unseres Konsumentenschutzes und unserer Harm Reduction Strategie.
    * Transparenz & Aufklärung: Wir bieten umfassende Informationen über die angebauten Sorten, deren Effekte und potenzielle Risiken. Aufklärung ist der Schlüssel zu einem verantwortungsvollen Konsum.
    * Gemeinschaft: Der VfG Süderelbe ist mehr als nur eine Bezugsquelle. Wir sind eine Gemeinschaft von aufgeklärten Cannabis-Enthusiasten, die sich austauschen, lernen und gemeinsam die Kultur des verantwortungsvollen Cannabiskonsums in Hamburg prägen.
    * Rechtssicherheit: Als Mitglied einer regulierten Anbauvereinigung bist du auf der sicheren Seite des Gesetzes, was den Erwerb und Besitz von Cannabis betrifft.

Umfassender Jugendschutz: Unser 21+-Standard & Übererfüllung der Abstandsregeln

Der Jugendschutz ist ein zentrales Anliegen des KCanG und für den VfG Süderelbe von überragender Bedeutung. Das Gesetz verbietet den Erwerb, Besitz und Konsum von Cannabis für Minderjährige strikt. Es sieht außerdem weitreichende Konsumverbotszonen in Sichtweite von Schulen, Kindergärten, Spielplätzen und anderen Jugendeinrichtungen vor.

Als VfG Süderelbe gehen wir hierbei noch weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus:

  • 21+-Standard: Wir haben uns als Verein selbst dazu verpflichtet, Cannabis ausschließlich an Mitglieder ab 21 Jahren abzugeben. Dies ist ein proaktiver Schritt zur weiteren Reduzierung von Risiken und zur Stärkung des Jugendschutzes, da wir die Phase der Gehirnentwicklung bis ins junge Erwachsenenalter berücksichtigen.
    * Deutliche Übererfüllung der Abstandsregeln: Bei der Wahl unserer Standorte und der Gestaltung unserer Konsumzonen achten wir darauf, die gesetzlich vorgeschriebenen Abstände zu Schulen, Kindergärten und anderen sensiblen Einrichtungen deutlich zu übertreffen. Unser Ziel ist es, jegliche negative Beeinflussung oder unerwünschte Konfrontation von Jugendlichen mit Cannabis zu vermeiden.
    * Prävention & Aufklärung: Wir engagieren uns aktiv in der Präventionsarbeit und bieten informative Materialien an, die sich an Erwachsene richten und einen verantwortungsvollen Umgang mit Cannabis thematisieren. Wir sind davon überzeugt, dass fundierte Information und nicht Verbote der beste Weg sind, Jugendliche vor den Risiken eines frühen Cannabiskonsums zu schützen.

Dieser Fokus auf einen robusten Jugendschutz ist ein Kernpfeiler unserer Werte und unterstreicht unser Engagement für eine verantwortungsvolle Regulierung, die den Schutz vulnerabler Gruppen stets an oberste Stelle setzt.

Regulierung und Konsumzonen: Klare Regeln für ein neues Miteinander

Das KCanG legt klare Regeln für den Konsum von Cannabis fest, um ein harmonisches Miteinander in der Gesellschaft zu gewährleisten. Während der Konsum innerhalb des befriedeten Besitztums, also auf dem eigenen Grundstück oder in geschlossenen Räumen, erlaubt ist, gibt es im öffentlichen Raum strikte Verbotszonen. Diese umfassen insbesondere Schulen, Kindergärten, Spielplätze, Sportstätten und in ihrer unmittelbaren Sichtweite.

Der VfG Süderelbe e.V. wird diese Regeln nicht nur einhalten, sondern aktiv dazu beitragen, das Bewusstsein für ein rücksichtsvolles Konsumverhalten zu schärfen. Wir sehen uns als Vorreiter für eine Kultur des verantwortungsvollen Cannabiskonsums in Hamburg. Die Praktikabilität des Gesetzes im Alltag, wie auch der NDR Artikel andeutet, ist eine Herausforderung. Doch gerade hier können Anbauvereinigungen wie wir durch klare Strukturen, transparente Kommunikation und das Vorleben von Verantwortung einen entscheidenden Beitrag leisten. Wir wollen zeigen, dass Regulierung nicht nur funktioniert, sondern auch positive Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit und Ordnung hat.

VfG Süderelbe e.V.: Deine Heimat für verantwortungsvollen Cannabiskonsum in Hamburg

Der Verein für Gemeinschaft Süderelbe e.V. steht für eine neue Ära des Cannabiskonsums in Hamburg – eine Ära, die von Harm Reduction, Konsumentenschutz, höchster Qualität, einer intelligenten Regulierung und einem vorbildlichen Jugendschutz geprägt ist. Wir sind Pioniere, die sich den Herausforderungen der Teillegalisierung stellen und aktiv daran arbeiten, die positiven Potenziale des KCanG voll auszuschöpfen. Wir laden dich ein, Teil dieser aufregenden Entwicklung zu werden und mit uns gemeinsam eine sichere und aufgeklärte Cannabis-Kultur in Hamburg zu gestalten.

Die anfängliche Bilanz der Teillegalisierung mag Fragen zur Umsetzung aufwerfen, doch wir sind überzeugt: Gut geführte Cannabis Social Clubs sind die Antwort. Sie bieten nicht nur eine legale Alternative zum Schwarzmarkt, sondern etablieren auch soziale Strukturen, die Prävention und Aufklärung fest in ihrer Philosophie verankern.

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  • 💬 Redaktion VfG Süderelbe e.V.

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