Cannabis-Verbot 2026? Bayerns Angriff im Faktencheck – VfG Süderelbe e.V.

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Das Jahr 2026 ist erst zwei Tage alt. Dennoch gibt es bereits die erste Kampfansage aus Bayern. Judith Gerlach (CSU) hat nämlich ein klares Ziel ausgegeben. Die bayerische Gesundheitsministerin will die Cannabis-Legalisierung noch dieses Jahr „korrigieren“. Wir vom VfG Süderelbe e.V. (VfG420) haben uns ihre Argumente deshalb genau angesehen. Unser Ergebnis ist eindeutig: Hier wird Politik gegen die Realität gemacht.

🚨 Die Schlagzeile

„Dieser Fehler muss 2026 korrigiert werden“
Judith Gerlach kündigte in einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen an, das Gesetz zu kippen. Voraussetzung dafür wäre jedoch eine Regierungsübernahme der Union. Als Grund nennt sie vor allem den angeblich gescheiterten Jugendschutz.

👉 Zum Original-Artikel der Augsburger Allgemeinen

Faktencheck: Wir entlarven die 4 großen Cannabis-Mythen der CSU

Die bayerische Staatsregierung malt den Teufel an die Wand. Doch wer genau hinsieht, merkt schnell: Die CSU hat die beklagten Probleme oft selbst verursacht. Wir drehen den Spieß nun um. Hier sind die Fakten.


🤥 Mythos 1: „Der Schwarzmarkt blüht stärker denn je“

Die Behauptung: Die Legalisierung habe nichts gebracht. Angeblich stehen Dealer immer noch an jeder Ecke.


✅ Die Realität: Der Schwarzmarkt schrumpft dort, wo man ihn lässt. Fast zwei Jahre nach der Legalisierung versorgen sich viele Konsumenten über den Eigenanbau. Auch Anbauvereinigungen wie unser VfG Süderelbe e.V. leisten hierzu einen wichtigen Beitrag. In Bayern muss der Schwarzmarkt hingegen florieren. Der Grund dafür ist einfach: Die Staatsregierung verhindert Anbauvereine durch extreme Bürokratie. Wer legale Wege blockiert, fördert damit automatisch den illegalen Handel.

🤥 Mythos 2: „Unsere Jugend ist in Gefahr“

Die Behauptung: Die Hemmschwelle sinkt angeblich und der Konsum steigt dadurch massiv an.


✅ Die Realität: Ein Verbot schützt nicht. Eine kluge Regulation dagegen schon. Jahrzehntelange Prohibition hat schließlich nie verhindert, dass Jugendliche kiffen. Sie hat nur verhindert, dass wir die Qualität kontrollieren können. Wir setzen daher auf Aufklärung statt auf Tabus. Während die CSU beim Cannabis den Untergang beschwört, feiert sie gleichzeitig den Alkoholmissbrauch auf dem Oktoberfest weiter als „Kulturgut“.

🤥 Mythos 3: „Die Justiz ist überlastet“

Die Behauptung: Polizei und Gerichte brechen unter einer vermeintlichen „Cannabis-Flut“ zusammen.


✅ Die Realität: Die Überlastung war lediglich ein Einmaleffekt der Amnestie. Aktuell spart der Staat sogar Ressourcen. Tausende Verfahren wegen „Geringfügigkeit“ fallen nämlich weg. Die bayerische Polizei ist nur deshalb überlastet, weil sie politisch dazu gezwungen wird. Sie muss weiterhin Jagd auf Konsumenten machen. Dieses Problem ist also hausgemacht.

Unser Vorsatz für 2026: Jetzt erst recht!

Die CSU betreibt Sabotage, um anschließend „Scheitern“ zu rufen. Wir als Verein für Gemeinschaft Süderelbe e.V. lassen uns davon jedoch nicht beirren. Deshalb wird 2026 nicht das Jahr des Rückschritts. Es wird vielmehr das Jahr der Festigung.

  • Wir bleiben laut: Sobald Populismus die Debatte bestimmt, halten wir mit Fakten dagegen.
  • Verantwortung leben: Zudem beweisen wir täglich, dass legaler Genuss und Gemeinschaft funktionieren.
  • Solidarität zeigen: Schließlich ist ein Angriff auf die Legalisierung auch ein Angriff auf uns alle.

Setz ein Zeichen für die Freiheit!

Lass uns gemeinsam zeigen, dass die Legalisierung funktioniert.
Unterstütze unsere Arbeit und werde Teil einer starken Gemeinschaft.

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