Legaler Cannabis Social Club (CSC) und lizensierte Anbauvereinigung in Hamburg: Verein für Gemeinschaft Süderelbe e.V.

Allgemeine Infos & News

KCanG-Clubs erhielten erste Genehmigungen

Die Nachricht, dass die ersten Cannabis-Anbauvereinigungen, besser bekannt als Cannabis Social Clubs, in Deutschland ihre Genehmigungen erhalten haben, markiert einen Wendepunkt in der deutschen Cannabis-Politik. Seit dem Inkrafttreten des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) am 1. April 2024 ist der gemeinschaftliche, nicht-gewinnorientierte Anbau von Cannabis legal – ein Paradigmenwechsel, den der VfG Süderelbe e.V. (VfG420.de) als eine historische Chance begreift. Während sich in Baden-Württemberg bereits zehn solcher Clubs über ihre Lizenzen freuen können, darunter die Pioniere in Achern und Mannheim, wie der SWR hier berichtet. Auch der Cannabis Social Club VfG Süderelbe e.V. in Hamburg hat die Genehmigung zum Anbau von Konsumcannabis als lizensierte Anbauvereinigung erhalte. Der Verein für Gemeinschhaft Süderelbe e.V. steht dabei nicht nur für die Einhaltung, sondern für die Übererfüllung der gesetzlichen Vorgaben, insbesondere im Bereich des Jugendschutzes, wo wir mit einem 21+-Standard und deutlichen Abständen zu sensiblen Einrichtungen als Vorreiter agieren möchten. Diese Entwicklungen sind ein klarer Beweis für die Machbarkeit und den Erfolg der neuen Cannabis-Regulierung in Deutschland.

Ein Meilenstein für die Cannabis-Kultur in Deutschland: Die ersten Genehmigungen

Die Erteilung der ersten Genehmigungen für Cannabis Social Clubs in Baden-Württemberg ist weit mehr als eine bürokratische Formalität; sie ist ein klares Signal, dass die Cannabis-Legalisierung in Deutschland konkrete Formen annimmt. Nach Jahrzehnten der Prohibition betritt Deutschland Neuland und setzt dabei auf ein Modell, das sich in anderen europäischen Ländern bewährt hat: den nicht-gewinnorientierten, gemeinschaftlichen Anbau. Die Regierungspräsidien in Baden-Württemberg haben hier eine Vorreiterrolle eingenommen, indem sie die notwendigen Strukturen geschaffen und die ersten Lizenzen vergeben haben. Dieser Schritt zeigt, dass das System des KCanG funktioniert und dass die Behörden bereit sind, die neuen Regelungen aktiv umzusetzen. Für uns als VfG Süderelbe ist dies eine enorme Motivation und Bestätigung unserer Arbeit, da es den Weg für eine verantwortungsvolle und sichere Cannabisversorgung ebnet.

Die Rolle des KCanG: Rahmenwerk für verantwortungsvollen Konsum und Anbau

Das Konsumcannabisgesetz (KCanG) ist das Fundament dieser neuen Ära. Es schafft einen detaillierten rechtlichen Rahmen, der den Umgang mit Cannabis klar definiert und gleichzeitig höchste Standards für den Jugendschutz und die öffentliche Sicherheit setzt. Das Gesetz ermöglicht Anbauvereinigungen, Cannabis ausschließlich für den Eigenkonsum ihrer Mitglieder anzubauen und abzugeben, strikt nicht-gewinnorientiert. Dieser Ansatz ist entscheidend für die Harm Reduction (Schadensminimierung), da er den Schwarzmarkt bekämpft und den Konsumenten Zugang zu getesteten, sauberen Produkten verschafft. Wo zuvor Unsicherheit über Qualität und Herkunft herrschte, gewährleistet das KCanG nun Transparenz und Kontrolle. Der VfG Süderelbe sieht sich in der Pflicht, diese Vorgaben nicht nur zu erfüllen, sondern in allen Bereichen zu übertreffen, um ein Modell für best practice im Bereich der Cannabis-Regulierung zu sein.

Qualität und Konsumentenschutz im Fokus des VfG Süderelbe

Der VfG Süderelbe legt größten Wert auf die Qualität des angebauten Cannabis und den umfassenden Konsumentenschutz. Die Schwarzmärkte, die durch das KCanG zurückgedrängt werden sollen, sind notorisch für verunreinigte Produkte, unbekannte THC-Gehalte und fehlende Transparenz. Unsere Vision ist es, unseren Mitgliedern eine sichere Cannabisversorgung zu bieten, die diesen Risiken entgegenwirkt.

Laborgeprüfte Sicherheit: Unser Versprechen an die Mitglieder

Für den VfG Süderelbe bedeutet Qualität:

  • Pestizidfreiheit: Wir werden streng darauf achten, dass unser Cannabis frei von schädlichen Pestiziden und Herbiziden angebaut wird.
    * Organischer Anbau: Wo immer möglich, werden wir auf ökologische Anbaumethoden setzen, um ein reines Naturprodukt zu gewährleisten.
    * Kontrollierte Anbauumgebung: Von der Temperatur über die Luftfeuchtigkeit bis hin zur Belichtung – jeder Faktor wird präzise gesteuert, um optimale Wachstumsbedingungen zu schaffen und die Bildung unerwünschter Nebenprodukte zu vermeiden.
    * Regelmäßige Labortests: Jede Charge unseres Cannabis wird extern auf Reinheit, Cannabinoidprofil (THC, CBD etc.) und etwaige Verunreinigungen (Schwermetalle, Schimmelpilze) getestet. Dies garantiert nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Transparenz über die genaue Zusammensetzung.
    * Aufklärung und Information: Wir werden unsere Mitglieder umfassend über die verschiedenen Sorten, deren Wirkungen und den verantwortungsvollen Umgang informieren.

Diese Maßnahmen sind essenziell, um die Harm Reduction zu maximieren und unseren Mitgliedern ein Höchstmaß an Konsumentenschutz zu bieten. Nur so können wir Vertrauen aufbauen und sicherstellen, dass die Vorteile der Cannabis-Legalisierung vollständig ausgeschöpft werden.

VfG Süderelbe: Ihr zukünftiger Cannabis Social Club in Hamburg

Die Fortschritte in Baden-Württemberg befeuern unsere Ambitionen, in Hamburg einen wegweisenden Cannabis Social Club zu etablieren. Der VfG Süderelbe wird mehr sein als nur eine Anbaustätte; wir werden eine Gemeinschaft, ein Zentrum für Aufklärung und ein Garant für sicheren, qualitativen und verantwortungsvollen Cannabiskonsum. Wir streben danach, als Modellprojekt für zukünftige Cannabis Anbauvereinigungen in Hamburg und darüber hinaus zu dienen. Unsere Mitglieder werden nicht nur von hochwertigem Cannabis profitieren, sondern auch von einem Netzwerk Gleichgesinnter, regelmäßigen Informationsveranstaltungen und der Möglichkeit, aktiv die Entwicklung einer neuen Cannabis-Kultur mitzugestalten.

Jugendschutz ist oberste Priorität: Der 21+-Standard des VfG

Der Jugendschutz ist ein Pfeiler des KCanG und für den VfG Süderelbe von absolut zentraler Bedeutung. Wir begrüßen die strengen Regelungen des Gesetzes und gehen bewusst über diese hinaus. Während das KCanG den Konsum und Erwerb für Personen ab 18 Jahren erlaubt, hat sich der VfG Süderelbe freiwillig für einen 21+-Standard entschieden. Dies ist unser Beitrag, um die gesellschaftliche Akzeptanz zu fördern und jeglichen Bedenken bezüglich des Schutzes Minderjähriger präventiv entgegenzutreten.

Über die gesetzlichen Vorgaben hinaus: Unser umfassendes Schutzkonzept

Unser Jugendschutzkonzept umfasst:

  • Strengere Altersgrenze (21+): Mitglieder müssen mindestens 21 Jahre alt sein. Dies bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene und berücksichtigt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Gehirnentwicklung.
    * Rigide Zugangskontrollen: Jeder Zugang zu unseren Räumlichkeiten und zur Cannabis-Abgabe wird durch mehrfache Alters- und Identitätskontrollen gesichert. Es gibt keine Schlupflöcher.
    * Übererfüllung der Abstandsregeln: Das Gesetz schreibt bestimmte Mindestabstände zu Schulen, Kindergärten und Jugendeinrichtungen vor. Der VfG Süderelbe wird diese Vorgaben deutlich übertreffen, um sicherzustellen, dass unsere Präsenz in keiner Weise in das Lebensumfeld von Minderjährigen hineinwirkt. Wir positionieren uns bewusst abseits sensibler Zonen.
    * Mitglied-Mindestsalter 21+: Unser Fokus liegt auf der sachlichen Information und Versorgung mit Cannabis aus legalem gemeinschftlichen Anbau für Erwachsene ab 21 Jahren Mindestalter.
    * Präventionsarbeit: Wir engagieren uns aktiv in der Aufklärung über die Risiken des Cannabiskonsums für Minderjährige und betonen die Bedeutung des Jugendschutzes innerhalb unserer Gemeinschaft.

Prävention und Aufklärung: Mehr als nur Abstandsregeln

Der VfG Süderelbe versteht Jugendschutz nicht nur als die Einhaltung von Regeln, sondern als eine aktive Verantwortung. Wir setzen auf umfassende Präventions- und Aufklärungsarbeit, sowohl intern bei unseren Mitgliedern als auch in Kooperation mit lokalen Initiativen und Institutionen. Ziel ist es, ein Bewusstsein für den verantwortungsvollen Umgang mit Cannabis zu schaffen und die potenziellen Risiken, insbesondere für junge Menschen, klar zu kommunizieren. Unsere transparente Vereinsstruktur und die klare Abgrenzung zum Schwarzmarkt tragen maßgeblich dazu bei, dass Jugendliche gar nicht erst mit illegalen Substanzen oder unkontrollierten Bezugsquellen in Berührung kommen. Dies ist ein Kernelement unserer Harm Reduction Strategie.

Die Zukunft der Cannabis-Regulierung: Erfahrungen aus Baden-Württemberg und der Weg für Hamburg

Die ersten Genehmigungen in Baden-Württemberg sind ein wichtiger Schritt, der zeigt, dass der bürokratische Prozess zur Etablierung von Cannabis Social Clubs machbar ist. Die gesammelten Erfahrungen werden entscheidend sein, um das System weiter zu optimieren und die Regulierung in Deutschland zu festigen. Für Hamburg und den VfG Süderelbe bedeuten diese Entwicklungen eine wertvolle Blaupause. Wir lernen aus den Herausforderungen und Erfolgen der Pioniere, um unseren eigenen Antrag für eine Cannabis Lizenz so reibungslos und effizient wie möglich zu gestalten. Der Austausch mit Behörden und anderen Anbauvereinigungen ist dabei von unschätzbarem Wert. Wir sind zuversichtlich, dass auch in Hamburg bald die ersten Cannabis Anbauvereinigungen ihre Arbeit aufnehmen können, um eine sichere und kontrollierte Alternative zum illegalen Markt zu bieten. Die konsequente Umsetzung des KCanG wird nicht nur den Konsumentenschutz stärken, sondern auch die Polizeiarbeit entlasten und wertvolle Ressourcen freisetzen.

Werden Sie Teil der Bewegung: Der VfG Süderelbe als Modellprojekt

Der VfG Süderelbe versteht sich als ein lebendiges Modellprojekt, das beweist, dass eine verantwortungsvolle und regulierte Cannabis-Kultur in Deutschland möglich ist. Wir laden alle Interessierten ein, Teil dieser aufregenden Entwicklung zu werden. Unterstützen Sie uns dabei, eine Gemeinschaft aufzubauen, die sich den höchsten Standards in Bezug auf Qualität, Konsumentenschutz, Harm Reduction und vor allem Jugendschutz (21+-Standard) verschrieben hat. Gemeinsam können wir zeigen, wie eine aufgeklärte Gesellschaft den Umgang mit Cannabis neu definiert.

Wir sind überzeugt, dass der Weg, den Deutschland mit dem KCanG eingeschlagen hat, der richtige ist. Die ersten Genehmigungen sind ein starkes Zeichen, dass die Zeit des Wandels gekommen ist. Seien Sie dabei, wenn wir in Hamburg diese Zukunft gestalten!

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