VfG Süderelbe: KCanG-Debatte & Evaluierung 2025
Seit dem 1. April 2024 ist das Cannabisgesetz (KCanG) in Kraft getreten, ein Meilenstein für die Drogenpolitik in Deutschland, der eine kontrollierte Teillegalisierung von Cannabis ermöglicht. Für uns beim VfG Süderelbe e.V., Ihrem Cannabis Social Club Hamburg, markiert dies den Beginn einer neuen Ära, in der wir uns mit vollem Engagement für Harm Reduction, Konsumentenschutz, Qualität, Regulierung und einen vorbildlichen Jugendschutz einsetzen. Die kommenden 18 Monate bis zur ersten Evaluierung des KCanG im Herbst 2025, wie vom MDR hier beleuchtet, werden entscheidend sein, um die positiven Effekte dieses Gesetzes zu belegen und mögliche Anpassungsbedarfe im Sinne eines noch besseren Schutzes der Bevölkerung und der Konsumenten aufzuzeigen. Schon jetzt legen wir als VfG Süderelbe größten Wert auf einen umfassenden Jugendschutz und übererfüllen die gesetzlich vorgeschriebenen Abstandsregeln zu sensiblen Einrichtungen, um die Jugend noch besser zu schützen.
Die ersten Monate des KCanG: Eine Zwischenbilanz aus Sicht des VfG Süderelbe
Die ersten Wochen und Monate nach Inkrafttreten des KCanG haben gezeigt, was Experten und Befürworter von Anfang an prognostiziert haben: Die „große Revolution“ oder eine „Explosion des Konsums“ ist ausgeblieben. Diese Entwicklung bestätigt unsere Haltung, dass eine verantwortungsvolle Legalisierung nicht zu einem unkontrollierten Anstieg des Konsums führt, sondern vielmehr die Grundlage für eine sicherere und transparentere Landschaft schafft.
Der weiterhin präsente Schwarzmarkt ist eine der größten Herausforderungen und unterstreicht die Notwendigkeit von gut funktionierenden und kontrollierten Anbauvereinigungen wie dem VfG Süderelbe. Nur durch die Bereitstellung von geprüftem Cannabis aus legalen Quellen kann der Schwarzmarkt effektiv zurückgedrängt und die damit verbundenen Risiken für die öffentliche Gesundheit minimiert werden. Unser Ziel als Cannabis Social Club in Hamburg ist es, eine sichere und transparente Alternative zu bieten, die den Konsumentenschutz in den Vordergrund stellt.
Evaluierung 2025: Ein Prüfstein für das Cannabisgesetz
Die für den 1. Oktober 2025 angesetzte Evaluation des KCanG, nur 18 Monate nach Inkrafttreten, ist ein entscheidender Moment. Sie soll Aufschluss über die tatsächlichen Auswirkungen des Gesetzes geben, insbesondere in Bezug auf:
- Kinder- und Jugendschutz: Eine unserer obersten Prioritäten. Wir beim VfG Süderelbe setzen hier Maßstäbe, indem wir nicht nur die gesetzlichen Vorgaben erfüllen, sondern mit unserem 21+-Standard und der weit über das Nötige hinausgehenden Einhaltung von Abstandsregeln einen noch umfassenderen Schutz gewährleisten.
* Entwicklung des Schwarzmarktes: Die Evaluation muss zeigen, inwieweit der legale Zugang über Anbauvereinigungen den illegalen Handel eindämmt. Wir sind überzeugt, dass hochwertige, sichere Produkte den Schwarzmarkt unattraktiv machen werden.
* Entwicklung des Konsums: Eine fundierte Datenbasis ist essentiell, um eventuelle Veränderungen im Konsumverhalten zu verstehen und darauf reagieren zu können.
Die Forschungslandschaft sieht bisher kaum unmittelbaren Handlungsbedarf bezüglich des Gesetzes. Dies stimmt uns optimistisch, dass der eingeschlagene Weg grundsätzlich richtig ist. Die Evaluierung muss diese ersten positiven Eindrücke wissenschaftlich untermauern.
Jugendschutz: Der 21+-Standard des VfG Süderelbe
Der Jugendschutz ist ein wiederkehrender Punkt in der Debatte um Cannabis. Während die Bundesländer Bedenken äußern, zeigt der VfG Süderelbe, wie effektiver Jugendschutz unter einem regulierten Rahmen aussieht. Wir haben uns bewusst für einen 21+-Standard entschieden, der über die gesetzliche Altersgrenze von 18 Jahren hinausgeht. Damit senden wir ein klares Signal: Cannabis gehört nicht in die Hände von Jugendlichen. Unsere strengen Zugangskontrollen und die konsequente Altersprüfung sind nicht verhandelbar. Zudem sind wir stolz darauf, die vorgeschriebenen Abstandsregeln zu Schulen, Kindergärten und Sportstätten nicht nur einzuhalten, sondern diese bewusst zu übererfüllen, um jegliche ungewollte Konfrontation auszuschließen.
Herausforderungen und Bedenken der Bundesländer – Eine kritische Würdigung
Die Bedenken einiger Bundesländer, insbesondere hinsichtlich der Umsetzungsprobleme und der erlaubten Mengen für den Besitz und die Weitergabe in Anbauvereinigungen, nehmen wir ernst, sehen sie aber auch als Chance zur Klarstellung.
Es ist verständlich, dass ein neues Gesetz Anlaufschwierigkeiten mit sich bringen kann. Doch gerade die strengen Auflagen für Anbauvereinigungen, die wir als VfG Süderelbe selbstverständlich erfüllen und oft übertreffen, sind ein Garant für eine sichere und kontrollierte Abgabe. Die erlaubten Mengen sind bewusst so gewählt, dass sie den Eigenbedarf decken, aber nicht den Aufbau eines Schwarzmarktes durch legale Quellen fördern.
Die Kritiker übersehen oft, dass die Anbauvereinigungen gerade die Lösung für die von ihnen beklagten Probleme bieten:
- Regulierte Abgabe statt Schwarzmarkt: Statt unkontrollierter Produkte werden hier Qualität und Reinheit garantiert.
* Gezielter Konsumentenschutz: Aufklärung über Risiken, kontrollierte Dosierungen und Beratung gehören zum Kern unserer Arbeit.
* Stringenter Jugendschutz: Durch Altersprüfung und strikte Zutrittsregeln ist der Schutz der Jugend gewährleistet.
VfG Süderelbe als Modell für Verantwortungsbewussten Cannabisanbau & -Abgabe
Als Cannabis Social Club Hamburg lebt der VfG Süderelbe die Standards vor, die das KCanG erst erfolgreich machen:
Harm Reduction & Konsumentenschutz durch Aufklärung und Qualität
Unsere Mitglieder erhalten nicht nur hochwertiges Cannabis, sondern auch umfassende Informationen zu den Produkten. Wir setzen auf transparente Angaben zu Sorte, THC/CBD-Gehalt und Anbaumethode. Regelmäßige Labortests sind für uns selbstverständlich, um die Reinheit und Sicherheit unserer Produkte zu gewährleisten und Konsumenten vor Verunreinigungen des Schwarzmarktes zu schützen. Aufklärung über verantwortungsvollen Konsum ist ein zentraler Pfeiler unserer Arbeit.
Qualität aus Süderelbe: Regionalität und Reinheit
Wir glauben an die Kraft regionaler Produkte. Unser Ziel ist es, unseren Mitgliedern hochwertiges, nachhaltig angebautes Cannabis aus der Region Süderelbe anzubieten, das frei von Pestiziden und anderen schädlichen Stoffen ist. Qualität bedeutet für uns auch, den Anbau unter optimalen Bedingungen durchzuführen, um das volle Potenzial der Pflanze zu entfalten.
Transparente Regulierung und gelebter Jugendschutz (21+-Standard)
Der VfG Süderelbe operiert innerhalb eines strengen regulativen Rahmens. Interne Satzungen, eine transparente Buchführung und die lückenlose Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben sind für uns selbstverständlich. Unser bereits erwähnter 21+-Standard und die Übererfüllung der Jugendschutz-Abstandsregeln sind Beweis für unser tiefes Verantwortungsbewusstsein. Wir sind ein Verein, der von und für seine Mitglieder da ist, immer mit dem Ziel, einen sicheren und legalen Zugang zu Cannabis zu ermöglichen, während wir gleichzeitig die Gemeinschaft stärken und die gesetzlichen Vorgaben übertreffen.
Die Rolle von Cannabis Social Clubs in Hamburg für eine erfolgreiche Legalisierung
Anbauvereinigungen wie der VfG Süderelbe sind das Herzstück der deutschen Cannabis-Legalisierung. Sie schließen die Lücke zwischen dem Verbot und einem potentiellen kommerziellen Markt und bieten eine kontrollierte, gemeinnützige Struktur für den Zugang.
- Bekämpfung des Schwarzmarktes: Durch die Bereitstellung sicherer Produkte zu fairen Preisen entziehen wir dem illegalen Handel die Grundlage.
* Qualitätssicherung: Unsere Mitglieder wissen genau, was sie konsumieren – eine Transparenz, die der Schwarzmarkt niemals bieten kann.
* Gemeinschaft und Aufklärung: Wir schaffen einen Raum für Austausch und Bildung, fördern einen verantwortungsvollen Umgang mit Cannabis und entstigmatisieren die Pflanze.
Die Debatte um das KCanG und seine Evaluierung 2025 ist daher auch eine Debatte über die Bedeutung und das Potenzial von Cannabis Social Clubs. Wir sind der Überzeugung, dass unsere Modelle in Hamburg und ganz Deutschland entscheidend zum Erfolg der Legalisierung beitragen werden.
Ausblick auf 2025: Forderungen des VfG Süderelbe für eine zukunftssichere Regulierung
Wir blicken gespannt auf die Evaluierung 2025 und erwarten, dass die positiven Effekte des KCanG auf Konsumentenschutz, Jugendschutz und die Eindämmung des Schwarzmarktes klar erkennbar werden. Der VfG Süderelbe setzt sich dafür ein, dass die gewonnenen Erkenntnisse genutzt werden, um das Gesetz, wo nötig, zu präzisieren und zu stärken, um eine noch effektivere und sicherere Cannabisregulierung in Deutschland zu gewährleisten. Dies beinhaltet insbesondere die weitere Unterstützung und Etablierung von Anbauvereinigungen als Eckpfeiler einer erfolgreichen Legalisierungspolitik.
Wir sind überzeugt, dass der Weg der Regulierung der einzig richtige ist, um die Risiken des Cannabiskonsums zu minimieren und die Vorteile für die Gesellschaft zu maximieren. Der VfG Süderelbe steht für einen transparenten, verantwortungsbewussten und qualitätsorientierten Umgang mit Cannabis in Hamburg.

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