Bayerns Doppelmoral: Jugendschutz-Versagen & die Alkohol-Lüge

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VfG420 Fact-Check Bayern
Der aktuelle Bericht zeigt: Jugendliche werden kaum noch für Cannabis-Konsum bestraft. Doch statt diese Entlastung der Justiz als Sieg der Vernunft zu werten, beharrt die bayerische Politik auf einem repressiven Kurs, der den echten Jugendschutz konterkariert.

1. Häusliche Gewalt & Aggression

Während die Justizministerin vor der „Gefahr“ einer Entkriminalisierung warnt, ignoriert sie die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025. Diese belegt: Gewalt in Bayern ist fast ausschließlich flüssig.

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Tatbereich (Bayern 2024/25) Alkoholeinfluss Cannabiseinfluss
Häusliche Gewalt 34,2 % der Täter Statistisch nicht relevant
Schwere Körperverletzung 29,8 % der Fälle Keine Korrelation ( 0,5%)
Widerstand gg. Beamte 41,5 % der Fälle Nicht messbar
Quelle: PKS Bayern 2025 / BKA Lagebild Gewalt

2. Langzeitfolgen & Toxikologie

Echter Jugendschutz bedeutet Aufklärung über Substanzen nach ihrer tatsächlichen Schädlichkeit. Ein Vergleich der Langzeitfolgen entlarvt die bayerische Folklore als medizinische Ignoranz.

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Parameter Alkohol (Ethanol) Cannabis (THC)
Direkte jährliche Tote (BY) 9.600 Schicksale 0
Karzinogenität Gruppe 1 Karzinogen (WHO) Nicht klassifiziert
Letale Dosis (LD50) Verhältnis 1 : 10 Physiologisch nicht möglich
Quelle: WHO / DKFZ Alkoholatlas 2026

3. Die fiskalische Bilanz des Versagens

Bayern investiert Millionen in die Kontrolle von CSC-Abstandsregeln, während die gesellschaftlichen Kosten der Volksdroge Nr. 1 das Land finanziell ausbluten lassen.

Posten (Erhebung: DICE 2025) Betrag (Deutschland gesamt)
Gesundheits- & Rehakosten – 19,1 Mrd. €
Produktivitätsverlust – 25,5 Mrd. €
Steuereinnahmen Alkohol + 3,2 Mrd. €
Netto-Defizit pro Jahr – 53,8 Mrd. €
Quelle: Düsseldorf Institute for Competition Economics

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