CSU: Kaputte Doppelmoral zu Lasten des Jugendschutzes
1. Zellgift als Kulturgut
In bayerischen Bierzelten findet 2026 ein legales Paradoxon statt: Minderjährige dürfen ab 14 Jahren Ethanol konsumieren, sofern die Erziehungsberechtigten zusehen. Wissenschaftlich ist die Lage eindeutig: Das Gehirn in der Pubertät reagiert auf das Zellgift Ethanol mit irreversiblen Schäden an der synaptischen Plastizität.
Gleichzeitig blockiert die CSU-Staatsregierung die legale Abgabe von staatlich kontrolliertem Cannabis an Erwachsene mit bürokratischen Schikanen. Das Ergebnis ist kein Jugendschutz, sondern die bewusste Aufrechterhaltung des Schwarzmarktes, auf dem Dealer weder nach dem Ausweis fragen noch die Reinheit der Ware garantieren.
2. Die nackten Zahlen der Gewalt
Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) Bayern 2025 zeigt deutlich, welche Substanz die öffentliche Sicherheit und den sozialen Frieden wirklich gefährdet. Aggression ist im Freistaat primär alkoholinduziert.
| Erhebung 2024/25 | Alkohol (Ethanol) | Cannabis (THC) |
|---|---|---|
| Häusliche Gewalt | 34,2 % (Tatverdächtige) | Nicht statistisch relevant |
| Körperverletzung | 29,8 % (Tatverdächtige) | Keine Korrelation (<0,5%) |
| Widerstand gg. Beamte | 41,5 % (Tatverdächtige) | Nicht messbar |
3. Fiskalische Realität & Prävention
Die Kosten für die Pönalisierung von Cannabiskonsumenten und die Überwachung legaler Anbauvereinigungen binden Millionen, die in der echten Suchtprävention an bayerischen Schulen fehlen. Währenddessen zahlt die Allgemeinheit die Zeche für die wirtschaftlichen Schäden der Volksdroge Nr. 1.
| Posten (DICE 2025) | Betrag (Deutschland) |
|---|---|
| Gesundheits- & Rehakosten | – 19,1 Mrd. € |
| Produktivitätsverlust | – 25,5 Mrd. € |
| Steuereinnahmen Alkohol | + 3,2 Mrd. € |
| Netto-Jahresschaden | – 53,8 Mrd. € |
Wissenschaft statt Ideologie.
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